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Cyriocosmus elegans

 

Celegans1

Ausgewachsenes Weibchen

Dieses ausgewachsene Weibchen von Cyiocosmus elegans ist ca. 2,5 cm groß (Körperlänge ohne Beine) und damit wirklich kein Riese. Die Männchen dieser Art sind etwas schlanker und haben längere Beine. Trotzdem ist diese Vogelspinne durch den kupferfarbenen Carapax mit dem schwarzen Dreieck und der schönen Streifen- und Herzzeichnung auf dem Hinterleib sehr attraktiv.

Kokon

Die Vermehrung ist nicht schwierig, da die Verpaarung sehr friedlich verläuft. Im Gegensatz zu anderen Vogelspinnenarten dauert sie jedoch mit 2-3 Stunden sehr lange. Nach der Paarung gehen die beiden Tiere ihrer Wege und das Männchen kann meist unversehrt wieder aus dem Terrarium genommen werden. Bei Brachypelmen oder Theraphosa ist die Kopula dagegen meist nach wenigen Sekunden beendet und das Männchen ergreift die Flucht, um nicht vom Weibchen attackiert zu werden.

Im Bild ist der Kokon durch den Glasboden des Terrariums fotografiert. Das Weibchen sitzt in einer selbst gegrabenen Höhle im Boden und bewacht das Gelege.

CelegansKokon
CelegansSling

Spiderlinge

Bei einer Körperlänge von nur wenigen Millimetern sind die frisch geschlüpften Spiderlinge im Terrarium kaum zu sehen. Sie verbleiben nach dem Schlupf noch einige Zeit in der Höhle des Muttertieres und werden vermutlich auch von diesem gefüttert. Für die Aufzucht haben sich bei mir als Futter für diese extrem kleinen Spinnen tote Drosophila melanogaster gut bewährt. Ich lege die durch Einfrieren getöteten Essigfliegen abends in die Behälter der Jungtiere. Bei ihren nächtlichen Streifzügen finden die Spiderlinge dann die toten Fliegen und fressen sie. Bei größeren oder lebenden Futtertieren haben die Jungspinnen Angst und fliehen. Vermutlich könnte man auch lebende Springschwänze als Futtertiere zur Aufzucht verwenden.

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