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Oreophoetes peruana

 

Oreophoetes_peruana_Jungtier

Jungtier beim Fressen

Jungtiere sind grundsätzlich gelb/schwarz gestreift, egal ob es später mal ein Männchen oder ein Weibchen wird. Die Tiere haben einen ausgeprägten Drang zur Wanderschaft und Jungtiere im 1. Larvenstadium sind relativ klein. Also Vorsicht! Die Tiere krabbeln ohne weiteres zwischen den Scheiben eines Schiebetür-Terrariums hindurch! Wenige Millimeter Spalt reichen völlig, und man kann sich die Tiere aus allen Ecken der Wohnung wieder zusammensuchen. Das heisst, wenn sie nicht von einer Zitterspinne oder einer Springspinne gefressen worden sind.

Ausgewachsenes Weibchen

Als Jungtiere fressen die Farnschrecken relativ wenig, aber sobald die Weibchen ausgewachsen sind, sollte man immer genügend frischen Farn bereithalten. Dieses Weibchen ist trächtig und braucht zum Eier legen eine Menge Futter.

Oreophoetes_peruana_Weibchen
Oreophoetes_peruana_Maennchen

Ausgewachsenes Männchen

Während Weibchen auch als adulte Tiere noch eine gelb/schwarze bzw. organge/schwarze Färbung haben, färben sich die Männchen bei der Reifehäutung leuchtend rot. Als Jungtiere ist es oft schwierig, Männchen und Weibchen zu unterscheiden. Bei adulten Tieren ist das kein Problem mehr.

Ein Nachteil dieser schönen Phasmiden-Art ist, dass sich nur sehr wenige Männchen entwickeln. Daher sollte man mit einem Zuchtansatz von mindestens 10-15 Tieren starten, sonst sind die Chancen ein Männchen für die Weiterzucht dabeizuhaben recht klein.

Subadultes Tier

Bei diesem Tier kann man mit ein bisschen Glück und einem geübten Blick bereits das Geschlecht erkennen. Weibchen haben auf der Bauchseite am Ende des Hinterleibs einen schmalen schwarzen Strich, der bei Männchen fehlt. Beim Männchen ist nur ein kleiner schwarzer Punkt zu sehen, der aber nicht immer wirklich gut ausgeprägt ist. Bei Jungtieren in den ersten 4 Larvenstadien ist das Geschlecht ohne ein Binokular praktisch nicht zu erkennen. Ich ziehe einfach eine größere Menge Tiere nach und lasse mich von Mutter Natur überraschen.

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Auf den beiden Bildern kann man Männchen und Weibchen gut unterscheiden. Es handelt sich dabei um subadulte Tiere, die nach der nächsten Häutung geschlechtsreif sein werden.

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Das Männchen paart sich mehrfach mit den im Terrarium lebenden Weibchen, wobei jede Kopula mehrere Stunden dauern kann.

Etwa 2 Wochen nach der ersten Verpaarung beginnt das Weibchen bis an sein Lebensende 1-2 Eier pro Tag zu legen. Aus den linsenförmigen Eiern schlüpfen nach 3,5 Monaten die Jungtiere.

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